Wir sind eine Alpinschule des Trentino Italien und sind in den Bergen und Felsen um den Gardasee, in den Brenta Dolomiten sowie auf den Gletschern Adamello und Marmolada, taetig. Zu unseren Aktivitaeten gehoeren Via Ferrata Fuehrungen sowie Wanderreisen und trekking kletterkurse und Klettersteigkurse am Gardasee und in den Dolomiten - Eine komplette Uebersicht ueber outdoor Aktivitaeten unserer Bergschule Arco finden Sie auf unserer Webseite www.alpinguide.eu

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Alpinschule Bergfuehrer Arco Gardasee Trentino Dolomiten Italien - kletterkurse Klettersteigkurse Wandern Trekking Via Ferrata

Das ist

 eine via

ferrata

am

Gardasee

Unsere Klettersteige am Gardasee Dolomiten Italien

KLETTERSTEIGE AUF DEUTSCH

VIA FERRATA IN ITALIANO

VIA FERRATA IN ENGLISH

-

KLETTERSTEIGE

Schwierigkeit

Laenge
(m)

Dauer
(Std)

PAX
min-max

PREIS
Euro p.P.

1

Rio Sallagoni Castel Drena

Mittel

200

3

4 - 5

65,00

2

Via ferrata "F.Susatti" Cima Capi

Leicht

280

5

4 - 5

75,00

3

"Via amicizia" Cima SAT

Mittel

400

7

3 - 4

100,00

4

Via ferrata di Avio "G.Sega"

Leicht

500

7

3 - 4

100,00

5

"Via Che Guevara" Casale

Mittel

1200

8

3 - 4

110,00

6

Via ferrata "Monte Albano" Mori

Schwer

650

5

2

130,00

7

Via ferrata "R.Pisetta" Dain

Schwer

450

6

2

150,00

8

KLETTERSTEIGKURS

---

---

3 Tage

3 - 5

370,00

In der o.g. Tabelle haben wir nur die Klettersteige im Raum Gardasee angegeben, die ganzjaehrig begehbar sind. Die Klettersteige in den Brenta-Dolomiten (Bocchette) sowie unsere Trekkingtouren finden Sie auf unserer Webseite www.gardatrekking.eu

Informationen zu den Klettersteigen

via ferrata Fotos

unsere Bergfuehrer

Info fuer Unterkunft und mehr

VIA FERRATA "BOCCHETTE" IN DEN BRENTA DOLOMITEN ITALIEN VIA FERRATA BOCCHETTE DOLOMITI BRENTA

VIA FERRATA MARMOLADA DOLOMITI VIA FERRATA MARMOLADA IN THE DOLOMITES ALPS TRENTINO 

Nuetzliche Links

ALPINER GRUNDKURS

Kletterkurse am Gardasee Alpinkurs in den Marmolada Dolomiten Italien
Klettern mit deutsch sprachigen Bergfuehrern der Alpinschule Arco am Gardasee - Kletterkurse fuer Anfaenger und Fortgeschrittene - Alpiner Hochtourenkurs auf dem Mamolada Gletscher in den Dolomiten Alpen Italien.

ALPINTREK KALENDAR

KLETTERN WANDERN KLETTERSTEIG KALENDER
Hier finden Sie die Termine fuer die Hochtouren in den Dolomiten, Kletterkurse am Gardasee und auf der Insel Kalymnos, Klettersteigkurse am Gardasee, Bergwanderungen in Italien, Alpinkurs in den Marmolada Dolomiten und viele andere Vorschlaege von der Bergfuehrerschule Arco am Gardasee Dolomiten Italien.

TREKKING UND KLETTERSTEIGE IN DEN DOLOMITEN

GEFUEHRTE HOCHTOUREN IN DEN BRENTA DOLOMITEN MARMOLADA UND ADAMELLO GLETSCHER - ALPINKURS ARCO/ MARMOLADA
Bergwandern Klettersteige (via ferrata) Hochtouren Mehrseillaengen klettern in den Alpen und am Gardasee Italien Alpinkurs in den Marmolada Dolomiten der Alpinschule Bergfuehrer Arco Gardasee Trentino und Berghuettenvereinigung Italien

VIA FERRATA IN ITALIEN

# vieferrate.it # VIA FERRATA IN ITALIEN
Das Internetmagazin vieferrate.it hat die besten Klettersteige (via ferrata) in den Dolomiten in den Alpen und in Italien ausgewaehlt. Vie ferrate.it enthaelt Links zu den Seiten im Bereich Alpinismus, Hochtouren, Klettern, Klettersteige, Alpinkurse, Begwandern und Klettersteigkurse in den Dolomiten Italien.

KLETTERKURSE IN KALYMNOS

KALYMNOS KLETTERREISE KLETTERKURSE UND URLAUB
Die Geschichte der Kletterer auf Kalymnos hat erst vor kurzem begonnen. Momentan gibt es an die 50 Klettergebiete mit ueber 1.000 Touren, auf grauen Kalkplatten bis zu Ueberhaengen mit Stalaktiten. Es gibt auch Mehrseillaengentouren. In unseren Kursen auf der Insel Kalymnos sind wir auf den auch fuer Anfaenger geeigneten, leichten Routen von 4a bis 6a geklettert.

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PLANETMOUNTAIN - THE MOUNTAIN ON LINE
Das italienische Internetmagazin ist auf NEWS von der ganzen Welt im Bereich Bergsteigen, Hochtouren, Trekking, Klettern, Klettersteige, Bergfuehrerschulen mit exklusiven Fotos und Berichten spezialisiert . Viele und ausfuehrliche Tests bezueglich Bergklettern und Hochtouren Ausruestung und Bekleidung.

 

INFORMATIONEN ZU DEN KLETTERSTEIGEN

In der Gegend um den Gardasee gibt es an die zehn Klettersteige, die nur wenige Autominuten von den touristischen Zentren entfernt sind. Die Klettersteige sind von unterschiedlicher Laenge (von 200 bis 1.200 m) und Schwierigkeit, waehrend einige nur fuer Experten geeignet sind, kann man andere auch mit Kindern begehen. Was alle Klettersteige gemeinsam haben sind: das schoene Panorama sowie die ganzjaehrige Begehbarkeit.

Via ferrata "Fausto Susatti" zu Cima Capi

Alpinistischer und sehr panoramischer Klettersteig, mit Aussicht ueber das gesamte Gardasee Gebiet und wunderbare Sicht auf den Monte Baldo ueber das Sarcatal bis zu den Brenta Dolomiten. Relativ einfacher Klettersteig mit kurzer Kletterstrecke und ausgesetzten Wegen durch senkrechte Waende. Auf dem ganzen Weg kann man Reste militaerischer Bauten bewundern. Vermutlich ist diesen Anlagen auch die urspruengliche Entstehung dieses Weges zu verdanken. Die Seilversicherungen sind teilweise neu und in gutem Zustand. Zum Abstieg in gleicher Richtung weiter bis zum Sentiero M. Foletti, dann dem Wegweiser folgen.

Via ferrata "Rio Sallagoni" Castel Drena
Klettersteig der besonderen Art: in einem Canyon, der einst als geheimer Fluchtweg der oberhalb gelegenen Drena Burg benutzt wurde. In den Felsen sind noch die Loecher der alten Holzgerueste sichtbar. Die Ferrata an sich ist nicht lang, erfordert aber auf einer kurzen Strecke Armkraft. Meist verlaeuft der Steig wenige Meter ueber dem Schluchtgrund. Nach ca. 50 m gibt es eine Ausstiegsmoeglichkeit nach oben. Ansonsten folgt man dem Seil und den Eisenstiften. Gegen Ende der Tour fuehrt der Weg ueber eine Drahtseilbruecke, bei deren UEberquerung man das Balancieren ueben kann. Es folgt noch ein steiler Aufstieg Richtung Burg Castel Drena.

Ferrata "Via dell'Amicizia" zum Cima S.A.T.
Auf langen, luftigen Leitern kann man den einzigartigen Ausblick ueber den gesamten Gardasee geniessen. Der "Weg der Freundschaft" mit den beiden beruehmten, endlosen Eisenleitern ist technisch nur wenig anspruchsvoll, erfordert aber absolute Schwindelfreiheit und bietet atemberaubende und unvergessliche Tiefblicke. UEber teilweise gesichertes Felsgelaende, sowie Schutt und lichtes Gestruepp steil, aber nur wenig schwierig und stets mit guter Aussicht empor zur ersten langen Leiter. UEber mehr als 100 Sprossen, aber mit kleinem Zwischenstopp etwa in der Mitte, geht es luftig und fast senkrecht nach oben. Danach wieder ueber schrofiges Gelaende, einige Klammern und kurze Leitern zur zweiten, ca. 70 Meter hohen, senkrechten Leiter, die besonders exponiert nach oben fuehrt. Anschliessend weiterhin luftig ueber gesicherte Felsen, mehrere kuerzere Leitern und einige Klammern zum kleinen Gipfel der Cima S.A.T. mit eiserner Fahne und beeindruckendem Tiefblick.

Via ferrata Monte Albano

Ein Katzensprung von Mori entfernt. Diese Ferrata eignet sich bestens als Voruebung fuer schwierige Klettersteige. Luftige Quergaenge und schwierige vertikale Kletterstellen wechseln sich ab. UEber senkrechte, ueberhaengende Wandstellen und Quergaenge weiter hinauf in den leichteren Mittelteil. Das Ende des Klettersteigs erreicht man ueber einen 60 m hohen Steilaufschwung. Die Via Attrezzata Monte Albano "Ottorino Marangoni" ist einer der ersten Sportklettersteige in den Alpen und gehoert immer noch zu den sehr anspruchsvollen Routen im Alpenraum. Von seiner Beliebtheit hat er bis heute nichts verloren, was an den blank polierten Felsen im gesamten Steig deutlich ersichtlich ist. Bei Naesse ist diese Ferrata daher absolut nicht zu empfehlen.

Via ferrata "G.Sega" Avio
Klettersteig ueber den Waenden des Etschtals mit Verlauf auf den Spuren von antiken Schmugglerwegen. In Anbetracht der Laenge der Tour, ist eine gute physische Kondition notwendig. Zunaechst geht es eine kurze Leiter hinauf, dann ueber einige Felsen zu einem nach links verlaufenden exponierten Band, und es geht schon einige hundert Meter senkrecht runter. Nachdem das Band um den linken Felsgrat herum gefuehrt hat, steigt man nahe einer Rinne ueber Felsen und Wald steil nach oben und quert die riesige H
oehle erneut auf einem wesentlich breiteren Band ohne Seilversicherung. Dann geht es rechts um eine Felsnase herum und wieder steil durch Wald und ueber Felsen. Anfangs sind dort noch Seile, danach keine mehr. Weiter geht es durch mehr offenes Gelaende, immer wieder durch Buesche und ueber Felsen, teils verseilt nach oben. Nach einer letzten steilen felsigen Stelle steht man auf dem Ausstieg nahe dem Corno Gallina.

Via ferrata "Rino Pisetta" zum Monte Piccolo Dain
Klettersteig nur fuer Experten; einer der schwierigsten Klettersteige Europas; die ersten 60 m und die zentralen Platten sind sehr anspruchsvoll. Einzigartiges Panorama ueber das gesamte Tal und dessen Seen vom Lago di Toblino bis zum Gardasee. Der sportlichste und anspruchsvollste Klettersteig der Gardasee-Region. Es gilt eine ca. 30m fast trittarme Wand zu durchsteigen, nur durch Drahtseile versichert, wird hier bereits der Takt auch fuer den weiteren Verlauf der via ferrata vorgegeben. Wer diese Einstiegswand nur mit Muehe meistert, sollte nach ein paar weiteren Metern den Notausstieg nehmen. Dieser fuehrt rechts mit Drahtseilen gesichert aus der Wand. Erst zum Ende neigt sich die Wand ein wenig, und die Hoechstschwierigkeiten sind gemeistert. Danach steigt man auf ca. 950 m aus und steht auf dem Gipfel des Piccolo Dain.

Via ferrata "Che Guevara zum Monte Casale"
Ein unendlich langer Klettersteig auf einer immensen, geschichtstraechtigen Wand. Technisch maessig schwierig; in Anbetracht der Laenge ist eine gute physische Kondition notwendig. Das Panorama vom Gipfel des Monte Casale (1600 m.) entschaedigt fuer die Muehe: nach Norden die Brenta Dolomiten, nach Westen der Adamello Gletscher und nach Osten der dreieckige Gipfel der Marmolada. Die Route weicht den steilen Strecken aus, nutzt die Schwachstellen der Wand und erreicht schliesslich das markante Horizontalband, das die Obergrenze der hellgrauen Kalksteinplatte bildet. Hier kurz nach links, dann ueber lange Buegelreihen fast senkrecht das ausgesetzte Kernstueck der Ferrata. Anschliessend weniger steil weiter, teilweise ohne Markierung auf die gruene "Cengia del Maurizio" (1200 m.), wo man das Routenbuch findet.
Der erste Teil bis zum Doss dei Pini wurde im Jahr 2005 renoviert und ist dadurch jetzt etwas schwieriger geworden.

Ausruestung
Helm, Gurt, Klettersteigset werden von den Bergfuehrern kostenlos zur Verfuegung gestellt.

Versicherung
Unsere Mitarbeiter der Alpinschule Kletterschule Arco sind ausschliesslich staatlich gepruefte sowie auf internationaler Ebene anerkannte und professionell ausgebildete Bergfuehrer, die im regionalen und internationalen Bergfuehrerverband eingeschrieben und auch haftpflicht versichert sind.

KLETTERSTEIGKURSE (Grundkurs)

Dieser Kurs richtet sich ueberwiegend an Bergwanderer und Bergliebhaber, die sich unter dem Aspekt von optimaler Sicherheit in der senkrechten Welt versuchen wollen. In der Vergangenheit waren die ersten Annaeherungsversuche zu den Waenden lang und schwierig: es fing mit dem Begehen von Gebirgspfaden an, dann ging es weiter auf leichten Klettersteigen und schliesslich folgte die reine Kletterei auf Fels. Heute erlauben die neuen, gut praeparierten Klettergebiete sowie auch die Klettersteige, die nur wenige Autominuten von den touristischen Zentren entfernt sind, das Erlernen verschiedenen Praktiken, die in kurzer Zeit und mit nur kleinem Risiko erlernt werden koennen. Zu Beginn unseres Kurses wird die Grundlage aller Bergaktivitaeten gelehrt, und zwar das Erlernen der Klettertechnik. Das Klettern im "top rope System" erlaubt es, unter dem Aspekt von optimaler Sicherheit die Basiskenntnisse des Kletterns sowie die Voraussetzungen fuer das Begehen eines Klettersteiges zu erlernen, z.B. Fusstechniken, korrekte Fussposition auf dem Fels, die grundlegenden Seil- und Sicherungsmanoever und die Verwendung vom Klettersteigset. Dies ist unser Kursprogramm:

Tag

Programm

1

Treffpunkt: Parkplatz Autobahnausfahrt Rovereto Sud oder bei Eurem Hotel um 09.00 Uhr - FELSKLETTER-UNTERRICHT im Klettergebiet. Gelehrt wird: Klettertechnik auf Platten, Kamin und Verschneidung. Knotenkunde, Seil- und Sicherungstechniken, Verwendung von Klettersteigset

UEbernachtung in einem Hotel in Arco oder in der Naehe des Gardasees

2

Abfahrt vom Hotel um 08.30 Uhr - Via Ferrata "F. Susatti" zum Cima Capi und anschliessend Klettersteig "Folletti". Alpinistischer und sehr panoramischer Rundweg, mit Aussicht ueber den gesamten Gardasee fuer Anfaenger geeignet. Zeit: insgesamt 5/6 Stunden.

UEbernachtung in einem Hotel in Arco oder in der Naehe des Gardasees.

3

Abfahrt vom Hotel um 08.30 Uhr - Via Ferrata "Colodri" (leicht) und anschliesslich Klettersteig "Rio Sallagoni" unterhalb von Castel Drena (schwer). Es handelt sich um eine kurze, aber didaktisch sehr bezeichnende Tour. Gesamtdauer: insgesamt ca. 5/6 Stunden.

UEbernachtung in einem Hotel in Arco oder in der Naehe des Gardasees

Kursdaten: sihe unser KALENDER - NACH ANFRAGE

Teilnehmerzahl: 3 - 5 Personen/ Preis pro Person: EUR 370,00
NB: Im Preis sind drei UEbernachtungen mit Fruehstueck im Hotel inbegriffen. Fuer die Teilnehmer, die eine lange Anreise haben, kann z.B. die erste UEbernachtung auch vorverlegt werden. Einzelzimmerzuschlag Euro 35,00.

Mitzunehmen sind:

Rucksack - Wasser - Proviant - leichte Windjacke - am besten Bergstiefel oder Trekkingschuhe - Klettersteig-Handschuhe - Sonnenbrille, Sonnencreme.

Technische  Ausruestung:

Helm, Gurt, Klettersteigset, Seil, Kletterschuhe (1.Tag) etc. (werden vom Bergfuehrer zur Verfuegung gestellt) - Leihausruestung ist im Preis inbegriffen.

Reservierung:

Die Reservierung sollte per E-Mail mindestens 20 Tage vor Kursbeginn an guide@alpinguide.com erfolgen. Danach sollte eine Anzahlung von EUR 150,00 erfolgen. Der Restbetrag soll bei Kursbeginn direkt an den Bergfuehrer gezahlt werden.

alpinguide - Tel + 39 0464 422273 - Fax. + 39 0464 672052 - Handy +39 346 7000590
mail: guide@alpinguide.com
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WANDERN UND TREKKING AUF DER INSEL KALYMNOS IN GRIECHENLAND

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Ein traumhafter Wanderurlaub in unberuehrter Natur zwischen Felsen und Meer mit unseren gafuehrten Wandertouren

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Die Geschichte der Klettersteige

Leitern und aehnliche Vorrichtungen zur Erschliessung von Wegen zwischen Bergdoerfern und Almen waren in den Alpen schon vor Jahrhunderten bekannt. Diese Wege dienten jedoch noch nicht touristischen Zwecken, sondern waren in erster Linie Wirtschaftswege. Sie boten auch keinerlei Sicherungsmoeglichkeiten und bestanden zu grossen Teilen aus Holzelementen. Dennoch koennen solche Steige als Vorlaeufer der heutigen Klettersteige gelten. Einige solche Wege, etwa die "Albinenleitern" bei Leukerbad, sind auch heute noch begehbar. Das Entstehen des heutigen Klettersteigs kann man in vielleicht 3 "Epochen" unterteilen.
Bau der ersten Klettersteige in Europa:
- Ab 1843 begann man unter der Leitung von Friedrich Simony mit dem Bau des ersten Klettersteiges in Europa am Dachstein, wobei Eisenzapfen, Handhaken, eingemeisselte Tritte und ein Schiffstau als Steighilfen verwendet wurden. Es folgten 400 m Seilsicherungen 1869 am Grossglockner, 1873 ein Klettersteig auf die Zugspitze, in den Pyrenaeen erhielten 1880 der Midi d' Ossau und 1881 der Ordesa eiserne Aufstiegshilfen. Im deutschen Alpenraum war 1899 ausserdem der Heilbronner Weg einer der ersten klassischen Klettersteige, und in den Dolomiten wurde 1903 die Marmolata ausgeruestet.
- Weltkriegs-Steige:
Viele sehen den Ursprung der modernen Klettersteige im 1. Weltkrieg. Oesterreich-Ungarn fuehrte in Suedtirol einen Gebirgskrieg gegen Italien, in dem um jeden Gipfel gekaempft wurde. Dafuer mussten natuerlich Zugangswege fuer Patrouillen und Nachschub geschaffen werden. Ein Beispiel ist der sogenannte Leiternsteig am Toblinger Knoten in den Sextener Dolomiten.
- Moderne Sportklettersteige:
Neuzeitliche Steige unterscheiden sich meist durch besondere Attraktionen oder Schwierigkeiten von den herkoemmlichen Steigen. Beispielsweise werden Ueberhaenge oder Seilbruecken in den Steig miteinbezogen. Diese Steige sind meist aus der Ueberlegung heraus angelegt, dem sportlichen Bergtouristen neue Herausforderungen zu bieten. Initiatoren sind oftmals die oertlichen Tourismusverbaende oder Seilbahngesellschaften.

Klettersteigausruestung

Die UIAA und der DAV-Sicherheitskreis empfehlen zur Begehung eines Klettersteigs folgende klettersteigspezifische Ausruestung (zusaetzlich zur passenden Bekleidung, Schuhe, Witterungsschutz etc. fuer entsprechend alpines Gelaende):
- Eine Kombination aus Hueftgurt mit einem Brustgurt (Es gibt keinen speziellen Klettersteiggurt, sondern es werden im allgemeinen Alpin- oder Sportklettergurte verwendet.)
- ein UIAA gepruefter Bergsteigerhelm
-ein Klettersteigset nach UIAA-Norm (Eine Standplatzsicherung in Form einer fest eingebundenen Bandschlinge ist keine Option, da diese eine Sturzbelastung aus mehreren Metern nicht unbedingt aushaelt und die fehlende dynamische Bremse zu erheblichen Verletzungen fuehren kann.)
Ein aktuelles handelsuebliches Klettersteigset nach UIAA-Norm besteht in der Regel aus einem Stueck Seil und einer Seilbremse. Bei einem Sturz wird das Seil durch die Seilbremse gezogen, und dadurch kommt das dynamische Abfedern des Sturzes zustande. Eine solche Seilbremse kann unterschiedlich konstruiert sein, und auf dem Markt befinden sich einige Varianten, die sich in ihrer stossdaempfenden Wirkung nicht wesentlich unterscheiden. Zusaetzlich ist, je nach Lage des Klettersteiges, alpine Ausruestung (Wetterschutzkleidung, Handschuhe, Sonnenbrille, Biwaksack, Fluessigkeit und Nahrung etc.) notwendig.
Es gibt auch die Kategorie der Sportklettersteige, die nur mit Kletterschuhen begangen werden koennen, da keine grossen Felstritte oder kuenstliche Tritte vorhanden sind.

Gefahren und Risiken

Aufgrund der meist aus Eisen hergestellten Versicherungen sind Klettersteige bei Gewittern besonders gefaehrlich. Die Drahtseile wirken in diesem Fall wie Blitzableiter, was die im Gebirge ohnehin schon gesteigerte Blitzschlaggefahr zusaetzlich erhoeht. Bei Wetterstuerzen koennen weiters die Drahtseile vereisen und nicht mehr die noetige Reibung bieten, wenn sie unter Schnee begraben sind, koennen sie nicht mehr benutzt werden.
Auch das Steinschlagrisiko ist in Klettersteigen zu beachten. Da Klettersteige meist von mehr Menschen begangen werden als alpine Kletterrouten in vergleichbarem Gelaende, ist die Gefahr des Abtretens von Steinen hier besonders hoch.
Haeufig werden auch die Gefahren durch Absturz in Klettersteigen unterschaetzt. Selbst bei richtiger Anwendung des Klettersteigs koennen Stuerze verhaeltnismaessig weit sein, naemlich bis zur naechsten Verankerung des Drahtseils; dies sind oft mehrere Meter. Bei einem solchen Sturz koennen hoehere Fangstosskraefte entstehen als bei Stuerzen beim Klettern, da diese vom elastischen Kletterseil gehalten werden. Das starre Drahtseil und seine Verankerungen hingegen bremsen den Koerper aeusserst abrupt ab. Besonders wenn keine Klettersteigbremse verwendet wird, ist daher neben einem hohen Verletzungsrisiko auch die Gefahr von Drahtseilbruechen, Karabinerbruechen und Seilrissen gegeben. Da der Sturz entlang des von allen Kletterern gemeinsam benutzten Drahtseiles erfolgt, koennen auch Nachfolgende in Mitleidenschaft gezogen werden. Besonders bei ungeuebten Kletterern wird daher haeufig zusaetzliches konventionelles Sichern empfohlen.
 


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